NS-Zwangsarbeit im Film - International Summer School

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Workshops & Learning · Berlin · Free

Route
Going with friends
Save
More info

Die internationale Sommerschule bietet Studierenden und Nachwuchswissenschaftler:innen ein Forum zum Austausch über Methoden, Forschungsansätze und Lehrpraktiken im Zusammenhang mit der NS-Zwangsarbeit und ihrer Erinnerung im Europa der Nachkriegszeit. Das Programm konzentriert sich darauf, wie Zwangsarbeit unter dem Nationalsozialismus in Spiel- und Dokumentarfilmen dargestellt, konstruiert und interpretiert wird. Die Teilnehmenden lernen die Grundlagen der Filmanalyse kennen, setzen sich mit Erzählstrategien in historischen Spielfilmen auseinander und nehmen an gemeinsamen Filmvorführungen, Die internationale Sommerschule bietet Studierenden und Nachwuchswissenschaftler:innen ein Forum zum Austausch über Methoden, Forschungsansätze und Lehrpraktiken im Zusammenhang mit der NS-Zwangsarbeit und ihrer Erinnerung im Europa der Nachkriegszeit. Das Programm konzentriert sich darauf, wie Zwangsarbeit unter dem Nationalsozialismus in Spiel- und Dokumentarfilmen dargestellt, konstruiert und interpretiert wird. Die Teilnehmenden lernen die Grundlagen der Filmanalyse kennen, setzen sich mit Erzählstrategien in historischen Spielfilmen auseinander und nehmen an gemeinsamen Filmvorführungen, kritischen Diskussionen und der Analyse ausgewählter Filme teil. Die Sommerschule endet mit einer öffentlichen Filmvorführung, begleitet von Kommentaren, die von den Teilnehmenden erarbeitet wurden. Historischer Kontext Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs sah sich Deutschland mit einem gravierenden Arbeitskräftemangel konfrontiert und verlagerte die wirtschaftliche Last des Krieges zunehmend auf die Bevölkerung der besetzten Gebiete. Mehr als 13 Millionen Menschen aus ganz Europa wurden innerhalb des Territoriums des Dritten Reiches deportiert oder zur Zwangsarbeit gezwungen. Zwangsarbeiter:innen waren harten Lebens- und Arbeitsbedingungen ausgesetzt, darunter eingeschränkte Rechte, Zwangsunterbringung in Lagern oder Kasernen, Unterernährung und eingeschränkte Bewegungsfreiheit. Nach 1945 kehrten viele in Gesellschaften zurück, die sie oft marginalisierten oder stigmatisierten, insbesondere in Kontexten, in denen Zwangsarbeiter als „Kollaborateure“ des Feindes angesehen wurden. Zentrale Themen und Ziele 1. Erforschung der Geschichte der NS-Zwangsarbeit, aktueller Forschungstrends und pädagogischer Ansätze. 2. Analyse der Darstellung und Prägung unseres Geschichtsverständnisses durch Spiel- und Dokumentarfilme. 3. Austausch über die aktuellen Herausforderungen, denen Geschichtslehrer:innen in Europa gegenüberstehen, mit besonderem Schwerpunkt auf der Vermittlung der Geschichte und Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg. Teilnehmende: Das Programm steht 15 Studierenden und Pädagog:innen am Anfang ihrer Karriere offen. Vorkenntnisse im Bereich Filmwissenschaft sind nicht erforderlich. Die Teilnehmenden sollten bereit sein, während der gesamten Dauer der Sommerschule anwesend zu sein, sich aktiv an den Diskussionen zu beteiligen und an der Abschlusspräsentation des Films mitzuwirken. Die Arbeitssprache der Sommerschule ist Englisch. Veranstalter: Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, die zum Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors“ gehört, befindet sich auf dem Gelände eines weitgehend erhaltenen ehemaligen Zwangsarbeitslagers, das 1943 in einem Berliner Industriegebiet für mehr als 2.100 Menschen errichtet wurde. Seine Ausstellungen, Archive und Bildungsprogramme widmen sich einer historisch unterrepräsentierten Opfergruppe: rund 8,4 Millionen zivile Zwangsarbeiter aus ganz Europa, die während des Krieges vom Nazi-Regime ausgebeutet wurden. Bewerbung: Bitte reichen Sie für Ihre Bewerbung einen kurzen Lebenslauf und ein Motivationsschreiben in einer Datei ein (max. 1–2 Seiten) Die Veranstalter übernehmen die Reisekosten, die Unterkunft (Einzelzimmer oder ggf. Doppelzimmer) sowie die Verpflegung für die ausgewählten Teilnehmer. Bewerbungsschluss: 1. Mai 2026 Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an: Tanja Vaitulevich iymcberlin@topographie.de

Comments

Loading comments...

Sign in to join the conversation.