Domesticity
Pforte
"Domesticity "(https://www.berlin.de/kunst-und-kultur-pankow/einrichtungen/pforte/programm/ ) ist ein dreiteiliges Ausstellungsprojekt, das von Lars Holdgate (Galerie Parterre), Zhijian Lyu (Prater Galerie) und Cara June Michel (Galerie Pankow) konzipiert und kuratiert wird. Drei unterschiedliche künstlerische Positionen setzen sich mit dem Domesticity-Begriff auseinander (dt. Häuslichkeit, Familienleben, Innerstaatlichkeit), um Interpretationen seiner Bedeutungen fühlbar zu machen. *Domesticity I Marlene Kargl: 14.05. bis 28.06.2026* *Domesticity II Victoria Sarangova: 09.07 "Domesticity "(https://www.berlin.de/kunst-und-kultur-pankow/einrichtungen/pforte/programm/ ) ist ein dreiteiliges Ausstellungsprojekt, das von Lars Holdgate (Galerie Parterre), Zhijian Lyu (Prater Galerie) und Cara June Michel (Galerie Pankow) konzipiert und kuratiert wird. Drei unterschiedliche künstlerische Positionen setzen sich mit dem Domesticity-Begriff auseinander (dt. Häuslichkeit, Familienleben, Innerstaatlichkeit), um Interpretationen seiner Bedeutungen fühlbar zu machen. *Domesticity I Marlene Kargl: 14.05. bis 28.06.2026* *Domesticity II Victoria Sarangova: 09.07. bis 16.08.2026* *Domesticity III Shirin Sabahi: 21.08. bis 04.10.2026* *Domesticity* (dt. Häuslichkeit, Familienleben, Innerstaatlichkeit) ist sowohl Struktur als auch Symptom unserer Beziehungen: Beziehungen zu Umfeldern, Umwelten, Menschen, Tieren, Essen, Geld und Liebe. Sie prägt Vorstellungen von Nationen, soziale Erwartungshaltungen und emotionale Verbindungen zu Orten, die außerhalb unserer Erinnerungen noch existieren – oder vielleicht auch nicht. Nach Walter Benjamin erfolgte die Unterteilung von Leben in private und öffentliche Räume erst vor 300 Jahren. Diese Zäsur wurde zur Modalität, Materie und zum Gegenstand des Lebens: Arbeit und Erholung. Wir konzipieren diese Schwelle als eine des »Otherings«, eine der Inklusion und Exklusion. Diese Membran, dieser imperialistische Mikrokosmos, dem Importe und Exporte zugrunde liegen, ist ein menschliches Auswahlverfahren. Solche Praktiken setzen Anwesenheit und Abwesenheit sowie das Gesehenwerden und das Unsichtbarbleiben voraus. Welchen Beweggründen folgt diese Logik? Was macht ein gutes Leben aus? Sicherheit war immer unser gemeinsamer Ausgangspunkt. Nun werden Existenzen von Befangenheiten und konkurrierenden Antworten auf diese Frage »Wie wollen wir leben?« animiert. Eines Tages wird das Streben, das damals die verwesten Häuser baute, in denen wir einst verweilten, mit Erinnerungen und Vergessen wiederhergestellt. Der Eintritt zu der Ausstellung und den Veranstaltungen ist frei. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonnabend, 16.00 – 21.00 Uhr
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