Half Life Chornobyl - Volker Kreidler

Zitadelle Spandau

Museums & Expos · Berlin · See organizer

Route
Going with friends
Save
More info
Friday 3 July → Sunday 29 November10:00 – 17:00
Zitadelle SpandauAm Juliusturm 64, 13599 Berlin

Bastion Kronprinz 3.7.-29.11.2026 *Eröffnung: 02.07. um 19 Uhr* Begrüßung: Dr. Carola Brückner - Bezirksstadträtin für Kultur Dr. Jens-Ole Rey - Künstlerischer Leiter der Galerie Bastion Kronprinz Einführung: Ulrike Euteneuer - Co-Kuratorin und wissenschaftliche Volontärin . Am 26. April 1986 ereignete sich im AKW Tschernobyl der bis dato größte anzunehmende Unfall der zivilen Nuklearnutzung. Knapp 10 Jahre später, 1995, beauftragte das Deutsche Hygienemuseum Dresden den Fotografen Volker Kreidler die Folgen der Katastrophe für die Menschen, die Orte und die Natur zu dokumentieren. 2015 kehrte Bastion Kronprinz 3.7.-29.11.2026 *Eröffnung: 02.07. um 19 Uhr* Begrüßung: Dr. Carola Brückner - Bezirksstadträtin für Kultur Dr. Jens-Ole Rey - Künstlerischer Leiter der Galerie Bastion Kronprinz Einführung: Ulrike Euteneuer - Co-Kuratorin und wissenschaftliche Volontärin . Am 26. April 1986 ereignete sich im AKW Tschernobyl der bis dato größte anzunehmende Unfall der zivilen Nuklearnutzung. Knapp 10 Jahre später, 1995, beauftragte das Deutsche Hygienemuseum Dresden den Fotografen Volker Kreidler die Folgen der Katastrophe für die Menschen, die Orte und die Natur zu dokumentieren. 2015 kehrte der Fotograf in die Sperrzone zurück um die Rückeroberung der Natur durch die überwiegende Abwesenheit des Menschen mit der Kamera festzuhalten. 2025 reiste Volker Kreidler erneut nach Kyjiw, die Fotografien sind ein hochaktuelles Zeugnis der politischen Gegenwart in der Ukraine. Im Zentrum der Arbeiten von 2025 steht die Resilienz der Menschen in Kyjiw und der Sperrzone, auch im Kontext der Bedingungen während des russischen Angriffskrieges. Die Ausstellung „Half life Chornobyl“ in der Bastion Kronprinz der Zitadelle Spandau stellt dieses Langzeitprojekt umfassend vor; als Manifest, das die Grenzen der Beherrschbarkeit unserer hochtechnisierten Welt visualisiert. Von der permanenten unsichtbaren Bedrohung durch Strahlung über systemische Korruption bis hin zur Eskalation durch kriegerische Akte: Kreidlers Bilder verdeutlichen, dass das Risiko von Atomkraft niemals statisch ist, sondern insbesondere in Krisenzeiten unberechenbare Dimensionen annimmt. *Volker Kreidler* (* 1962) widmet sich seit dem Fall der Berliner Mauer 1989 der fotografischen Erkundung Osteuropas. Seine Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld der Annäherung an den Westen und den damit verbundenen Herausforderungen in Fragen von Demokratie, Bildung, Menschenrechten sowie zwischenmenschlichen Beziehungen. *HINWEIS:* An folgenden Tagen gelten Sonderöffnungszeiten aufgrund von Konzertveranstaltungen: Di. 07.07. bis 16:30 Uhr *Sa. 11.07. Zitadelle geschlossen* Do. 23.07. von 10-17 Uhr (statt 13 – 20 Uhr) Fr. 24.07. bis 16:30 Uhr Sa. 15.08. bis 16:30 Uhr Fr. 21.08. bis 16:30 Uhr Do. 27.08. von 10-16:30 Uhr (statt 13 – 20 Uhr) . *Während des Gauklerfestes am 3. und 4. Oktober ist die Ausstellung geschlossen.* .

Comments

Loading comments...

Sign in to join the conversation.