Lesung: Christian Handel – Pride Began On Christopher Street Day

Ingeborg-Bachmann-Bibliothek (Stadtteilbibliothek West)

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­In unserer Welt stehen oft Figuren im Mittelpunkt, die ihren eigenen Platz erst finden müssen – zwischen Erwartungen, Geheimnissen und dem Wunsch, sie selbst zu sein. Mut bedeutet hier nicht nur, gegen äußere Gefahren zu kämpfen, sondern auch, zur eigenen Identität zu stehen und sichtbar zu werden. Christian Handel ist ein deutscher Autor, der genau solche Geschichten erzählt. Bekannt für seine queeren Jugend- und Fantasyromane, verbindet er märchenhafte Elemente mit aktuellen Themen wie Identität, Vielfalt und Selbstakzeptanz. Seine Bücher geben jungen Menschen Figuren an die Hand, in denen ­In unserer Welt stehen oft Figuren im Mittelpunkt, die ihren eigenen Platz erst finden müssen – zwischen Erwartungen, Geheimnissen und dem Wunsch, sie selbst zu sein. Mut bedeutet hier nicht nur, gegen äußere Gefahren zu kämpfen, sondern auch, zur eigenen Identität zu stehen und sichtbar zu werden. Christian Handel ist ein deutscher Autor, der genau solche Geschichten erzählt. Bekannt für seine queeren Jugend- und Fantasyromane, verbindet er märchenhafte Elemente mit aktuellen Themen wie Identität, Vielfalt und Selbstakzeptanz. Seine Bücher geben jungen Menschen Figuren an die Hand, in denen sie sich wiederfinden können. Im Kontext des Christopher Street Day, der an die Anfänge der modernen LGBTQ+-Bewegung erinnert, gewinnen diese Geschichten eine besondere Bedeutung. Sie stehen für Sichtbarkeit, Mut und die Kraft, die eigene Geschichte zu erzählen. In „Pride Began on Christopher Street Day“, ist das der Moment, in dem der Polizist Jake und der schwule Freigeist Finn sich in New York 1969 zum ersten Mal begegnen. Doch sie stehen auf unterschiedlichen Seiten: Jake ist selbst schwul, ohne es sich eingestehen zu können, und trägt selbst als Polizist die Uniform des Systems, das Schwule verfolgt. Was sie trennt, sind das Gesetz, ihre Herkunft und ihre Vorstellungen davon, wen man lieben darf. In der Nacht auf den 28. Juli 1969 eskaliert die Situation im Stonewall Inn in der Christopher Street: Barbesitzer*innen und Gäste wehren sich erstmals massiv gegen eine Polizeirazzia. Dieser Aufstand wird zur Geburtsstunde der modernen LGBTQ+-Bewegung. Jake und Finn müssen in diesem historischen Schlüsselmoment eine entscheidende Wahl treffen: Auf welcher Seite stehen sie und auf welcher Seite stehen sie füreinander? Die Ingeborg-Bachmann-Bibliothek lädt dazu ein, Christian Handels Werk kennenzulernen und gemeinsam über die Rolle von Literatur für Vielfalt und gesellschaftlichen Wandel ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung ist kostenlos, ohne Anmeldung.

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