Welterbefestival 2026: Waldsiedlung Zehlendorf
Waldsiedlung Zehlendorf
Die sechs „Siedlungen der Berliner Moderne“ sind seit 2008 als UNESCO-Welterbe anerkannt. Sie stehen exemplarisch für den sozialreformerischen Wohnungsbau der Weimarer Republik und verkörpern bis heute das Ideal von bezahlbarem Wohnen mit „Licht, Luft und Sonne“. Entstanden zwischen 1913 und 1934, wurden sie von renommierten Architekten und Gartenplanern der Klassischen Moderne gestaltet. In den vergangenen Jahren wurden bereits zwei bedeutende Jubiläen gefeiert: der Siedlung Am Schillerpark sowie der Großsiedlung Britz (Hufeisensiedlung). Das Welterbefestival 2026 findet vom 27. bis 30. Augus Die sechs „Siedlungen der Berliner Moderne“ sind seit 2008 als UNESCO-Welterbe anerkannt. Sie stehen exemplarisch für den sozialreformerischen Wohnungsbau der Weimarer Republik und verkörpern bis heute das Ideal von bezahlbarem Wohnen mit „Licht, Luft und Sonne“. Entstanden zwischen 1913 und 1934, wurden sie von renommierten Architekten und Gartenplanern der Klassischen Moderne gestaltet. In den vergangenen Jahren wurden bereits zwei bedeutende Jubiläen gefeiert: der Siedlung Am Schillerpark sowie der Großsiedlung Britz (Hufeisensiedlung). Das Welterbefestival 2026 findet vom 27. bis 30. August 2026 in der Waldsiedlung Zehlendorf statt. Anlass ist das 100-jährige Jubiläum ihrer Grundsteinlegung sowie – vorbehaltlich der Entscheidung der UNESCO – die geplante Erweiterung der Welterbestätte „Siedlungen der Berliner Moderne“ um die Waldsiedlung Zehlendorf. Ziel des Festivals ist es, die Erfolgsgeschichte dieser Siedlungen sichtbar zu machen und ihre sozialen wie ästhetischen Qualitäten hervorzuheben. Veranstaltet wird das Festival vom Landesdenkmalamt Berlin in Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort. Inhaltlich knüpft es an die Welterbefestivals der Jahre 2024 und 2025 an: Künstler:innen, Autor:innen, Schauspieler:innen, Bewohner:innen sowie Expert:innen aus Architektur, Kunst und Immobilienwirtschaft kommen an den historischen Originalschauplätzen zusammen. In einem interdisziplinären Programm wird die Architektur- und Gartenkunst der Klassischen Moderne generationsübergreifend erlebbar gemacht. Interaktive Formate verbinden Partizipation, Wissensvermittlung und künstlerische Beiträge. Der Gedanke der Gemeinschaft, der den Siedlungen zugrunde liegt, wird dabei in die Gegenwart und Zukunft getragen. Einblick in das vorläufige Programm: Der Auftakt erfolgt am Donnerstagabend mit der Präsentation von Workshop-Ergebnissen von Schüler:innen aus der Siedlung sowie der Eröffnung einer Ausstellung zur Geschichte der Unterschutzstellung und Restaurierung der Waldsiedlung. Am Freitag und Samstag laden verschiedene Salonformate in öffentliche und private Räume zum Austausch zwischen Interessierten, Expert:innen und Bewohner:innen ein. Den Abschluss bildet am Sonntag eine Festmeile mit musikalischen Beiträgen, der feierlichen Einweihung des neuen Leit- und Informationssystems sowie Gästen aus Politik und Öffentlichkeit. Das vollständige Programm wird derzeit finalisiert und bis Juni 2026 an dieser Stelle veröffentlicht.
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