„Kolonialbiografien aus Lichtenberg“ – neue Werkstattausstellung im Museum Lichtenberg
Museum Lichtenberg im Stadthaus
In vorhergehenden Ausstellungen und Publikationen wurden bereits die Kolonialbezüge des Gutes Friedrichsfelde und des Karlshorster Burenviertels thematisiert. Nun soll eine weitere, wenig bekannte Facette der Verbindungen Lichtenbergs mit dem deutschen Kolonialismus beleuchtet werden. Im Mittelpunkt stehen Lebensgeschichten von Menschen aus Lichtenberg, die mit der deutschen Kolonialgeschichte in Asien und Afrika verflochten waren. Dazu zählen ein Politiker, eine Krankenschwester, ein Tierarzt sowie Soldaten verschiedener Epochen. Auch wenn die Beteiligung gewöhnlicher Deutscher am deutschen K In vorhergehenden Ausstellungen und Publikationen wurden bereits die Kolonialbezüge des Gutes Friedrichsfelde und des Karlshorster Burenviertels thematisiert. Nun soll eine weitere, wenig bekannte Facette der Verbindungen Lichtenbergs mit dem deutschen Kolonialismus beleuchtet werden. Im Mittelpunkt stehen Lebensgeschichten von Menschen aus Lichtenberg, die mit der deutschen Kolonialgeschichte in Asien und Afrika verflochten waren. Dazu zählen ein Politiker, eine Krankenschwester, ein Tierarzt sowie Soldaten verschiedener Epochen. Auch wenn die Beteiligung gewöhnlicher Deutscher am deutschen Kolonialismus kein Massenphänomen war, zeigen die ausgestellten Lebenswege, dass sich Menschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten am Kolonialismus beteiligten und Kolonialismus damit ein ganz alltägliches Ereignis war, das auch noch Jahrzehnte nachwirkte. Auch in Lichtenberg gehörten Geschäfte, die mit dem Verkauf „Kolonialwaren” warben, zum alltäglichen Straßenbild.
Comments
Loading comments...
Sign in to join the conversation.